Praxis Dr. med. Wolfgang Dietrich, Leopoldstr. 151a, 80804 München

Aktuelles

Impfung gegen Virusgrippe (Influenza)

Der aktuelle Impfstoff für die jährliche Grippeimpfung steht jetzt zur Verfügung.

Die Impfung gegen Virusgrippe wird von der ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut für folgende Personengruppen empfohlen:

– Personen über 60 Jahre,
– Schwangere,
– Personen mit erhöhter Gefährdung durch Krankheiten, wie z.B. an Atmungsorganen oder Herz-Kreislauf-System, oder Stoffwechselkrankheiten wie z.B. Diabetes mellitus, oder andere chronische Erkrankungen
– Personen mit Immundefekten, z.B. bei HIV-Infektion,
– Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen,
– Personen mit erhöhter Ansteckungsgefahr, wie z. B. medizinisches Personal und Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr,
– Personen, die eine Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen sein können.

Die Kosten für die Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Weitere Informationen zur Virusgrippe finden Sie hier.

Versicherungskarten und -nachweise

Die gesetzliche Krankenversicherung arbeitet nach dem Sachleistungsprinzip. D.h. die Versicherten erhalten alle Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse, ohne dafür bezahlen zu müssen, mit Ausnahme der, ebenfalls gesetzlich geregelten, Zuzahlungen (z.B. 10% und maximal 10 Euro bei Medikamenten pro Verordnung). Die so genannten Leistungserbringer, also z.B. Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten rechnen nicht mit den Patienten, sondern mit den Krankenkassen ab.

Nun benötigen alle Ärzte, die Behandlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen, d.h. Vertragsärzte oder so genannte Kassenärzte, zur Abrechnung der ärztlichen Leistungen mit den Krankenkassen einen Versicherungsnachweis. Dieser Versicherungsnachweis ist normalerweise die elektronische Gesundheitskarte (eGK), die Patienten vor Beginn der Behandlung in den Kassenarztpraxen vorlegen müssen. Im Ausnahmefall, z.B. bei aktuellem Versicherungswechsel, kann die Vorlage der eGK durch einen anderen, schriftlichen Nachweis der Krankenkassenmitgliedschaft ersetzt werden (so genannte „Ersatzbescheinigungen“).

Die Krankenkassen stellen diese Ersatzbescheinigungen nicht mehr regelhaft unkompliziert zur Verfügung, wenn sie von Praxen darum gebeten werden, die einen Patienten behandeln wollen, der seine eGK nicht dabei hat. Die Praxis hat damit keinen Versicherungsnachweis. Ohne diesen ist es nicht möglich und nicht zulässig, die in der gesetzlichen Krankenkasse vorgeschriebenen Formulare auszustellen (z.B. Kassenrezept, Heilmittelverordnungen, Überweisungen, Labor, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen usw.).

Es wird daher dringend darum gebeten, dass Sie Ihre Krankenversichertenkarte zu jedem Praxisbesuch mitbringen.

Patienten, die in der Praxis nicht vorbekannt sind und ohne Versicherungsnachweis erscheinen, können zunächst nur als Privatpatienten behandelt werden.

Bei Patienten, die uns als Kassenpatienten bekannt sind, werden wir das nicht tun. In beiden Fällen können jedoch keine Kassenformulare, sondern nur Privatrezepte ausgestellt werden, und z.B. auch nicht das für gesetzlich Versicherte vorgesehene, und von diesen für die Arbeitgeber benötigte, Formular bei Arbeitsunfähigkeit. Das wird erfahrungsgemäß von gesetzlich Versicherten nicht gewünscht.

Wir erleben immer wieder, dass der Krankenversichertenkarte eine zu geringe Bedeutung zugemessen wird: Dabei berechtigt Sie eine gültige eGK,
– von jedem Kassenarzt behandelt zu werden, ohne von diesem eine Rechnung zu bekommen
– mit geringer Zuzahlung jedes noch so teure auf Kassenrezept verordnete Medikament in der Apotheke zu erhalten
– mit geringer Zuzahlung zur Krankenhausbehandlung usw. usw.
Wenn Sie die Größenordnung der vom Gesundheitssystem Ihnen im Fall des Falles zur Verfügung gestellten Leistungen betrachten, haben Sie mit Ihrer Krankenkassenkarte weit mehr „Kredit“ als mit gängigen Kredit- oder Bankkarten.

Behandeln Sie Ihre Versichertenkarte also bitte ebenso sorgfältig wie Ihre Bank- oder Kreditkarte. Seien Sie sich auch des Wertes von in Arztpraxen ausgestellten Rezepten bewusst, behandeln Sie diese wie Bargeld, bis sie eingelöst sind.

Operationsvorbereitungen

Selbstverständlich führen wir auch die vor Operationen erforderlichen Untersuchungen durch. Dabei sind jedoch einige Dinge zu beachten, die den Patienten von den Krankenhäusern oft nicht oder nur missverständlich mitgeteilt werden:

Hausärzte führen die Operationsvorbereitung für ambulante oder belegärztliche Operationen durch (in diesem Fall benötigen Sie für die Operation nur einen Überweisungsschein oder erhalten die Einweisung in das Belegkrankenhaus vom Operateur). Der Operateur fordert dabei die Operations- bzw. Narkosevorbereitung ausdrücklich beim Hausarzt an, d.h. sie erhalten diesbezüglich eindeutige Unterlagen vom Operateur für den Hausarzt.

Operationen, für die Sie stationär oder tagesstationär aufgenommen werden, müssen durch das Krankenhaus vorbereitet werden (in diesem Fall benötigen Sie für das Krankenhaus einen Einweisungsschein, der vom Hausarzt oder von einem Facharzt, der selbst nicht die Operation durchführt, ausgestellt ist). Der Hausarzt gibt Ihnen, wenn erforderlich, bereits vorhandene Befunde mit (z.B. fachärztliche Befundberichte), führt jedoch nicht extra für das Krankenhaus zusätzliche Untersuchungen wie Labor oder EKG durch. Letzteres ist Aufgabe des Krankenhauses. Die Durchführung und Abrechnung einer Operationsvorbereitung zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse ist dem Hausarzt für stationäre Aufenthalte nicht erlaubt!

Zur organisatorischen Vereinfachung können Sie dieses Informationsblatt [95 KB] zum ersten Termin beim Operateur bzw. im Krankenhaus mitnehmen und ausfüllen lassen. Bitte bringen Sie es ausgefüllt und zusammen mit allen Unterlagen des Operateurs mit, wenn Sie bei uns zur Operationsvorbereitung erscheinen.

 

 

Info-Broschüren zu Hausarztprogrammen

Hausarztprogramme

Die meisten Krankenkassen bieten ihren Versicherten eine Teilnahme an der Hausarzt-zentrierten Versorgung (HzV) an. Die Hausarzt-zentrierte Versorgung ist von Vorteil für Ihren Hausarzt und bietet bei den meisten Kassen auch Vorteile für die Patienten (z.B. erweitertes Labor bei Vorsorgeuntersuchungen). Patienten, die an der Hausarzt-zentrierten Versorgung teilnehmen, verpflichten sich dazu, Fachärzte nicht ohne Überweisung des Hausarztes aufzusuchen (Ausnahme: Frauenarzt, Augenarzt, Kinderarzt, Notfälle).

Hausärzte erhalten ein festes Honorar ohne Mengenbegrenzung für die Behandlung von in der HzV eingeschriebenen Patienten und sind vor Medikamentenregressen geschützt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Praxis.

 

Schematische Darstellung der Wirkung von Insulin

Patienten-Schulungen

Wir bieten laufend Diabetesschulungen für Typ-1- und für Typ-2-Diabetiker an, in regelmäßigen Abständen auch Bluthochdruck-Schulungen. Bitte wenden Sie wegen der genauen Termine und für die Anmeldung zur Schulung an uns.

 

 

 

Werke von Annegret Hoch

Die in der Praxis ausgestellten Werke sind Leihgaben der Münchner Künstlerin Annegret Hoch, die u.a. den Bayerischen Kunstförderpreis 2007 erhalten hat. Nähere Informationen über die Künstlerin und laufende Ausstellungen erhalten Sie auf der Homepage von Annegret Hoch.