Gelbfieber

Das Gelbfieber gehört zu der Gruppe der sog. hämorrhagischen Fieber und wird durch ein Virus verursacht, das durch Stechmücken von Primaten auf den Menschen übertragen wird.
Gelbfieber ist im so genannten Gelbfiebergürtel um den Äquator endemisch, sowohl in Afrika als auch in Asien.

Symptome
Nach einer Inkubationszeit von 3-6 Tagen kann es zu einer fieberhaften Erkrankung mit Allgemeinsymptomen, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen und Nasenbluten kommen. Ca. 15% der Erkrankten entwickeln im weiteren Verlauf ein schweres Krankheitsbild mit Haut- und Organblutungen, Bluterbrechen und Organversagen. Zusätzlich kann es zu neurologischen Störungen bis hin zu Krämpfen und Bewusstlosigkeit kommen. Ca. die Hälfte der schwer erkrankten Patienten verstirbt an der Erkrankung. Die Krankheit kann durch Nachweis von Virusbestandteilen und von Antikörpern gegen das Virus im Blut diagnostiziert werden.

Therapie
Eine spezifische Therapie existiert nicht, es muss unterstützend behandelt werden, ggf. intensivmedizinisch.

Vorbeugung – Impfung
Die Impfung ist für Reisende in Gelbfieberinfektionsgebiete empfohlen. Zudem wird in einigen gefährdeten Ländern bei der Einreise eine gültige Gelbfieberimpfung gefordert. Die Impfung muss von einer von den Gesundheitsbehörden zugelassenen Gelbfieber-Impfstelle durchgeführt werden (eine Liste der Impfstellen ist z.B. bei der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin erhältlich).  Ein sorgfältiger Schutz vor Stechmücken durch bedeckende Kleidung und insektenabwehrende Körperlotionen ist in jedem Fall erforderlich, auch als Schutz vor anderen durch Mücken übertragbaren Krankheiten.

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