Hepatitis B

Erreger ist ein Virus, das durch Körpersekrete übertragen wird, und eine Leberentzündung verursacht. Diese kann akut oder chronisch verlaufen, und bei chronischem Verlauf zu Leberzirrhose und Lebertumoren führen. Hepatitis B kommt weltweit vor, und ist in weniger entwickelten Ländern häufiger.

Die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut beinhalten seit 1995 neben den Hepatitis-B-Impfungen für Gruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko (z.B. Beschäftigte in Krankenhäusern, Arztpraxen) eine Hepatitis-B-Grundimmunisierung im Säuglings- und Kleinkindalter und das Nachholen der Grundimmunisierung bis dahin noch ungeimpfter Kinder und Jugendlicher möglichst vor der Pubertät.

Auffrischimpfungen gegen Hepatitis B sind nicht empfohlen (Ausnahme: Berufliches Risiko; hier werden Antikörper-Titerkontrollen verwendet, um Immunität nachzuweisen oder ggf. die Notwendigkeit einer Auffrischimpfung). Die Kosten für die Hepatitis-B-Impfung auch bei Erwachsenen werden bei bestimmten Indikationen (z.B. vorbestehenden Lebererkrankungen) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, bei erhöhtem beruflichem Risiko durch den Arbeitgeber.

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