Ruhe-EKG

Theoretisches
Die Aktivität und die Pumpfunktion des Herzmuskels werden durch ein spezielles Reizbildungs- und Reizleitungssystem gesteuert. Dessen elektrische Impulse sind von der Körperoberfläche aus messbar und werden bei der Anfertigung eines EKG (Elektrokardiogramm) registriert und graphisch aufgezeichnet. Über die Intensität und die zeitliche Abfolge dieser elektrischen Impulse können Informationen über den Rhythmus und die Frequenz des Herzschlags sowie über die Reizleitung im Herzen gewonnen werden. Damit können z.B. Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, frische und abgelaufene Herzinfarkte, Schäden der Herzkranzgefäße und des Herzmuskels, Störungen des Stoffwechsels und Entzündungen diagnostiziert werden. Das EKG ist auch wichtiger Teil von präoperativen Routineuntersuchungen.

Ablauf der Untersuchung
Ein Ruhe-EKG wird im Liegen durchgeführt. Die Meßelektroden werden an die Brust und an beide Arme und Beine angelegt. Anschließend beginnt die Messung der Herzaktivität. Die Messung ist nach ca. 30 Sekunden beendet und die Elektroden werden wieder entfernt. Die Auswertung des Ergebnisses erfolgt computergestützt durch den Arzt.

Kontraindikationen
Die Durchführung eines EKG ist vollkommen ungefährlich. An den Körper wird dabei kein Strom angelegt, es werden nur die körpereigenen elektrischen Felder gemessen.

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